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Weinsberg, im Oktober 2011

Rundbrief zum Schuljahresbeginn 2011/2012

Liebe Schülerinnen und Schüler, sehr geehrte Eltern,

ich wünsche Ihnen, dass Sie sich in den Ferien in Ihren Familien erholt und Ihre Kinder neue Kräfte für das Schuljahr 2011/2012 gewonnen haben. Ich möchte Sie mit diesem Brief über die aktuelle Entwicklung an unserer Schule informieren.

Ausnahmsweise wurden in den vergangenen Sommerferien keine großen Baumaßnahmen im Gymnasium durchgeführt, dafür konnten Reparaturarbeiten erledigt werden wie etwa der Ersatz defekter Bodenbeläge.

Die neue Landesregierung hat vor allem in der Bildungspolitik Neuerungen und Veränderungen angekündigt, für deren Umsetzung sicher bald Rahmenbedingungen und Modelle vorgelegt werden, damit in einem Gesamtkonzept vergleichbare und stabile Schulstrukturen entwickelt werden können.

Natürlich hat es im vergangenen Schulhalbjahr wohlbekannte, aber auch neue Höhepunkte gegeben, von denen ich nur eine kleine Auswahl nennen möchte.

Im September startete die SMV eine Ihrer kreativen Aktionen, die der Sauberkeit am JKG dienen sollten, die Button-Aktion "I like it clean".

Im Oktober begaben sich die Schüler der Klassenstufe 13 auf ihre Studienfahrten, Prag (Frau Freise-Haufe, Herr Dr. Lüttgens), Rom (Frau Gold, Frau Abt), Paris (Herr Heinz, Frau Gessner), Segeln in der Nordsee (Herr Fleischmann, Herr Turba), die Weinsberger Schüler der Mittelstufe besuchten ihre Austauschpartner in Keyworth (Frau Fleck, Frau Melzer, Herr Domin). Am "Frederic-Tag" fand eine Autorenlesung vom Salim Alafenisch für die Klassen 6 statt (Frau Gold).

Im November erstrahlte das Schulhaus aus Anlass des 8. Schulballs "Style", die Märchenerzählung mit Musik "Der Spielmann" fesselte die Klassen 5 (Nanna Koch vom Württembergischen Kammerorchester und Herr Pfitzenmaier).

Im Dezember wurde unter Leitung der Schulsozialarbeiterinnen das Mitternachtsturnier der Klassen 8-13 durchgeführt und gleichzeitig mit 130 Schülerinnen und Schülern des Justinus-Kerner-Gymnasiums, der Realschule und der Stauferwerkrealschule Weinsberg die Ausstellung Toleranz und Respekt (Tore) eröffnet. Im April wurde diese Photoausstellung mit dem 1. Preis der Jugendstiftung Baden-Württemberg ausgezeichnet. Sie wurde im Bildungszentrum und im Rathaus von Weinsberg gezeigt.

In Anwesenheit von Frau Dr. Ehmann, Herrn Bürgermeister Thoma und Schulleiter Maciejewski eröffneten Schülerinnen und Schüler der Lese-AG das Lesekabinett im Foyer bei der Kernerbüste, für das der Förderverein eine Sitzgruppe mit fünf Sesseln und Tisch gespendet hatte. Von der Firma Vollert konnte der Förderverein eine Spende in Höhe von 2000€ entgegennehmen, die für den Bereich Naturwissenschaft und Technik verwendet wird.

Natürlich begeisterten die Musikerinnen und Musiker der Orchester und Chöre mit ihren traditionell guten Leistungen das Publikum sowohl mit ihrer Weihnachtsmusik in der Johanneskirche wie auch acht Ensembles mit Musik und Tanz beim Sommerkonzert in der Weibertreuhalle.

Im Januar besuchten Weinsberger Schüler ihre Austauschpartner in Trento (Frau Andreatta, Herr Lewczuk) und 40 neue Schulwegbegleiter traten ihren Dienst an (Frau Pfeiffer). Die Schülermentorinnen für Natur- und Umweltschutz Leonie Adis und Felicitas Jungklaus führten in der Klassenstufe 5 eine Energierallye durch.

Im Februar beschäftigten sich die Schüler der Klassenstufe 7 im Rahmen einer Theateraufführung mit dem Thema Gewalt (Herr Turba). Ein ergänzendes Präventionsangebot stellte der Themenelternabend für Klassenstufe 5 "Mabs - Medien, aber bitte sicher" dar (Herr Wieland).

Im März bzw. April besuchten die Schüler aus Carignan wie auch aus Keyworth Weinsberg und im Mai waren die Schüler aus Trento bei uns zu Gast. Die Klassenstufe 9 führte ihre Studienfahrt nach Weimar durch.

Am 8. Juni 2011 konnte 88 Schülern in einer Abiturentlassfeier das Abiturzeugnis und damit die Hochschulzugangsberechtigung ausgehändigt werden. Zwei weitere Schülerinnen konnten aus gesundheitlichen Gründen erst später ihr Abitur erfolgreich abschließen.

Die Schüler der zwei Seminarkurse zum Thema "Migration" präsentierten ihre Ergebnisse. Schüler der Lese-AG der 5. Klassen verbrachten im Kloster in Bad Wimpfen eine Lesenacht (Frau Gold).

In der vorletzten Schulwoche reisten die Klassen 6 ins Schullandheim, die 6a nach Bayrisch-Eisenstein (Frau Becher, Herr Kurzweil), die 6b und 6c nach Sylt (Frau Fleck, Frau Jäger und Herr Michalsky, Frau Nader), die 6d ins Kleinwalsertal (Frau Remmel, Herr Heller).

Zum Abschluss des Schuljahres führte die SMV ihr von langer Hand geplantes aufwendiges, aber erfolgreiches Projekt "Schule als Staat" durch, bei dem für alle Beteiligten die Funktionsweise einer Gesellschaft erfahrbar und anschaulich wurde. (Leitung Frau Banzhaf und Herr Domin, stellvertretend für das außergewöhnliche Engagement der Schüler sei Kristina Epple erwähnt.)

Ein Dankeschön an alle Lehrer, Eltern und Schüler, die bei zahlreichen Veranstaltungen das Schulleben bereichert haben.

Herzlichen Dank auch dem Förderverein des Justinus-Kerner-Gymnasiums Weinsberg e.V., der zahlreiche Familien mit Zuschüssen zu Schullandheimen oder Studienfahrten unterstützt, die Abiturienten mit einem Preis auszeichnet, aber auch überdurchschnittliches Engagement von Schülern würdigt, so in diesem Jahr die von Frau Becher geleitete Gruppe der Streitschlichter mit einem Kinogutschein, um das besondere Engagement dieser Schülerinnen für die Schulgemeinschaft zu würdigen, die bei Konflikten unter Schülern vermittelnd eingreifen.

Auch im vergangenen Schuljahr hat eine große Zahl von Schülerinnen und Schülern erfolgreich an Wettbewerben teilgenommen, ich füge einen Überblick im Anhang bei und gratuliere den Preisträgerinnen und Preisträgern ganz herzlich.

Die Zusammensetzung des Lehrerkollegiums hat sich erneut verändert. Die Studienreferendare Frau Merkle (E, Sw) und Herr Beuchert (D, G) haben ihre Ausbildung bei uns abgeschlossen und ihre Stellen an anderen Gymnasien angetreten.

Herr GR Axel Henoch wurde in den Ruhestand entlassen, wie auch die beiden Abteilungsleiter Herr StD Walter Hofstätter und Herr StD Ulrich Maier, die viele Jahre als Lehrer die Schüler in ihrem Unterricht begeistert haben, aber auch die Entwicklung des Justinus-Kerner-Gymnasiums Weinsberg engagiert unterstützt und vorangetrieben haben. Herr Hofstätter wird als "Vertretungslehrer" seinen Französischkurs bis zum Abitur 2012 weiter unterrichten. Unsere Kollegin Frau StR' Dolores Hidalgo wurde in den Mutterschutz entlassen.

Herr Dr. Donald Lüttgens wird in Nachfolge von Herrn Maier die Aufgabe als Abteilungsleiter übernehmen. Herzlichen Glückwunsch!

Allen ein herzliches Dankeschön für ihre Arbeit und ihr Engagement an unserer Schule und alles Gute für ihren weiteren Lebensweg.

Folgende Lehrerinnen und Lehrer unterrichten neu bzw. wieder am Justinus-Kerner-Gymnasium Weinsberg im Schuljahr 2011/12:

Frau StR' Regina Gröner (M, Ch)
Frau StR' Dolores Rodriguez Tejero (It)
Frau StR' Carola Kelm, geb. Hekler (Mu, Bio)
Herr StR Kai-Uwe Heinz (F, It, La)
Frau L'iA Raffaela Hanke (Bk)

Praxissemesterstudenten:
Frau Denise Zielbauer (E, Ek)

Orientierungspraktikanten:
Kilian Lippe (Et, G)
Kristina Schopf (M, L)
Maike Viel (F, Bio)
Sascha Grylicki (D, G)
Sören Herbst (D, G)

Praxissemesterstudenten sollen in den 13 Wochen an der jeweiligen Schule bei möglichst vielen Lehrerinnen und Lehrern Ihrer Fächer Unterricht sehen, um Anregungen und Ideen zu bekommen. Sie bekommen für jedes Ihrer Fächer einen Mentor / eine Mentorin zugewiesen und haben auch die Möglichkeit, eigenen Unterricht zu halten.

Das neue zusätzliche Orientierungspraktikum baut auf den Themen des Orientierungstests auf, der Voraussetzung zum Lehramtsstudium ist. Die Praktikantinnen und Praktikanten sollen in zwei Wochen die Schule aus der Sicht von Lehrkräften kennen lernen und Gesprächsmöglichkeiten erhalten, vor allem um folgende Fragen zu klären:

Wir können den Pflichtunterricht im Wesentlichen erteilen, jedoch waren Kürzungen im Sport Klasse 7 und 8 nicht zu vermeiden.

Im Ergänzungsbereich sind im neuen Schuljahr am Justinus-Kerner-Gymnasium einige bekannte Angebote enthalten. Diese sind auch in der Liste im Anhang aufgeführt. Besonders möchte ich auf das Unterstufenorchester hinweisen, das auch im Rahmen der Ganztagesbetreuung angeboten wird. Die Proben finden am Montag in der 7. und 8. Stunde statt. Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 - 7, die Geige, Bratsche, Cello, Kontrabass, Oboe, Klarinette, Querflöte, Fagott, Trompete, Posaune, Tuba oder Horn spielen, sind herzlich eingeladen. Fortgeschrittene Instrumentalisten können auch gleich im Oberstufenorchester musizieren, geprobt wird am Freitag in der 7. und 8. Stunde. Weitere Informationen bei Frau StR' Gunesch oder bei Herrn OStR Bendel.

Das ganztägige Angebot Bildung und Betreuung (GABB) des Bildungszentrums Weinsberg, in dessen Rahmen die Schülerinnen und Schüler neben dem regulären schulischen Unterricht die Möglichkeit haben, verschiedene freizeitpädagogische Angebote zu nutzen, aber auch im Rahmen von Hausaufgabenbetreuung und Förderunterricht Unterstützung im Hinblick auf schulische Anforderungen zu bekommen, ist nun bereits im dritten Jahr und wird vor allem von Unterstufenschülern gut angenommen. Im Zentrum steht die Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit, neben der Aneignung von Fachwissen sollen hier insbesondere methodische, soziale und personale Kompetenzen gefördert werden.
Zur Auswahl stehen sportlich orientierte Angebote oder die Teilnahme an der Hausaufgabenbetreuung. Das Nachmittagsangebot umfasst von qualifizierten Kräften betreute Fördermaßnahmen sowie verschiedene Arbeitsgemeinschaften ganz unterschiedlicher Ausprägungen (Kunst, Musik, Kultur, Sport, Handarbeit, Sprachen, ...), die durch Lehrer, zu Jugendbegleitern ausgebildeten Schülern, Eltern oder außerschulischen Institutionen geleitet werden. Details über GABB können Sie auch auf der Homepage einsehen, Ansprechpartnerin und Koordinatorin insbesondere für das Gymnasium ist Frau OStR' Petra Vollmer.

Seit dem Schuljahr 2011/12 gilt der reduzierte Klassenteiler 30.

Am 13. September 2011 konnte ich 86 neue Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5 zusammen mit ihren Eltern und Klassenlehrerinnen und Schülerpaten begrüßen. Unter der Leitung von Herrn StR Lewczuk begrüßte die Bigband die Neuen und drei Schüler aus Klasse 8 und J1, Manuel Fleps, Niklas Goal und Julian Bleicher, zeigten ihre turnerischen Qualitäten am Trampolin.

Im neuen Schuljahr besuchen insgesamt 885 Schülerinnen und Schüler das Justinus-Kerner-Gymnasium Weinsberg.

Die außerunterrichtlichen Angebote wie Schullandheim, Studienfahrten, Exkursionen, Museumsbesuche sind zum guten Teil bereits geplant. Nähere Informationen erhalten Sie bei den Elternabenden. Die Termine sind ebenfalls in der Übersicht enthalten, sofern sie schon feststehen.

Nach dem jetzigen Stand bemühen wir uns, den Unterrichtsausfall in Grenzen zu halten. Wenn Lehrer wegen Tagungen oder Klassenfahrten oder auch bei kurzer krankheitsbedingter Abwesenheit verhindert sind, werden wir weiterhin den ausfallenden Unterricht soweit als möglich vertreten. Ich bitte aber jetzt schon um Verständnis, wenn wir als Schule nicht in jeder Situation das Wünschenswerte realisieren können. Insbesondere auch durch die schriftlichen und mündlichen Abiturprüfungen werden uns viele Unterrichtsstunden genommen. Dies gilt in diesem Schuljahr in besonderem Maße, da insgesamt 200 Schülerinnen und Schüler die Abiturprüfungen ablegen werden. Diesem Jahrgang bieten wir neun Studienfahrten an, die von 18 Lehrerinnen und -lehrern begleitet werden und die in dieser einen Woche für ihren sonstigen Unterricht nicht zur Verfügung stehen können. Denken Sie bitte auch daran, dass eine gute Schule und ein erfolgreicher Unterricht nicht nur an der Anzahl der gehaltenen Stunden zu erkennen sind, auch wenn dies in der öffentlichen Diskussion immer wieder so dargestellt wird. Sie dürfen sich darauf verlassen, dass die Schule mit dieser Problematik verantwortungsvoll umgeht. Der einzelne Kollege lässt die jeweilige Stunde nicht einfach ausfallen, sondern im Rahmen seines Unterrichtsprogramms und Stoffverteilungsplanes wird er oder sie durch entsprechende Komprimierung und Schwerpunktsetzung die Inhalte entsprechend vermitteln.
Bei Abwesenheit eines Lehrers werden wir versuchen, in den Klassen 5 - 10 den Unterricht in der 1. - 5. Stunde zu vertreten: Entweder durch Verlegung von anderem Unterricht, durch eingeplante Bereitschaften oder durch eine Aufsicht vom Nachbarraum aus. Der Unterricht in der 6. Stunde oder am Nachmittag entfällt in der Regel, sofern nicht noch Unterricht in der 9./10. Stunde stattfindet. Die abwesenden Lehrer werden, so weit das möglich ist, den Bereitschaftslehrern Materialien und Hinweise für den Unterricht zukommen lassen, aber auch Hausaufgaben oder Freiarbeitsmaterialien können dann bearbeitet und betreut werden. Dennoch kann es dazu kommen, dass Unterricht entfallen muss, vor allem dann, wenn eine pädagogisch sinnvolle Vertretung nicht gewährleistet werden kann.

Auf die Entschuldigungsregelung möchte ich ausdrücklich hinweisen. Für alle Schülerinnen und Schüler besteht die Pflicht, den Unterricht und alle außerunterrichtlichen Veranstaltungen pünktlich zu besuchen. Diese Pflicht beruht auf dem Recht der Schülerinnen und Schüler, diese Schule besuchen zu dürfen. Deshalb erwarten wir, dass eine entsprechende Teilnahme und Mitarbeit der Schülerinnen und Schüler gegeben ist.
Bei vorhersehbaren Terminen müssen die Schülerinnen und Schüler bzw. ihre Eltern rechtzeitig vorher einen schriftlichen Antrag auf Beurlaubung stellen. Ansonsten ist grundsätzlich eine schriftliche Entschuldigung notwendig, nach fernmündlicher Verständigung der Schule ist die schriftliche Mitteilung binnen drei Tagen nachzureichen. Für die Jahrgangsstufen ist ein individuelles Entschuldigungsbuch eingeführt, womit das Entschuldigungsverfahren für die meist volljährigen Schülerinnen und Schüler nach klaren Regeln abläuft.
Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass Beurlaubungen vor oder nach den Ferien nur möglich sind, wenn der Schüler an einem Krankenhaus- oder Kuraufenthalt oder am Unterricht oder Ferienkursen im Ausland teilnimmt. Vor dem Hintergrund von Elternklagen, es falle Unterricht aus, auch wenn dies im Normalfall vor allem durch außerunterrichtliche Veranstaltungen, Studienfahrten, Exkursionen, Lehrerfortbildungen und nur zu einem kleineren Teil krankheitsbedingt notwendig wird, lege ich bei Ferien verlängernden Beurlaubungen einen strengen Maßstab an. Solche Beurlaubungen lösen bei Mitschülern falsche Signale aus und finden Nachahmer, die sich auf diese Entscheidungen berufen.
Kein Schüler darf sich unerlaubt aus dem Unterricht entfernen. Sollte er aus Krankheitsgründen nach Hause oder zum Arzt wollen, muss er das Laufzettelverfahren anwenden. Er holt sich im Sekretariat einen Laufzettel und meldet sich beim Fachlehrer gegen Unterschrift ab. Er meldet sich dann erneut im Sekretariat, lässt den Laufzettel unterschreiben und wartet dort auf seine Eltern, bis er von ihnen abgeholt wird. Er bringt diesen Zettel von den Eltern unterschrieben wieder mit an die Schule und übergibt ihn dem Klassenlehrer. Diese Regelung gilt für alle minderjährigen Schülerinnen und Schüler!

Das Landesinstitut für Schulentwicklung hat die Fremdevaluation des Justinus-Kerner-Gymnasiums Weinsberg für 2013/14 angekündigt, in Vorbereitung auf diesen Termin und in Fortsetzung unseres Selbstevaluationsprozesses hat die Gesamtlehrerkonferenz beschlossen, im Rahmen unseres Leitbildes den Fokus auf die "Positive Lernatmosphäre" zu richten und unter Beteiligung von Eltern, Lehrern, Schülern diesen Bereich zu untersuchen und zu evaluieren.

Im Rahmen unseres Schulentwicklungsprozesses hat sich eine sogenannte Individualfeedbackgruppe gebildet, Lehrerinnen und Lehrer werden sich gegenseitig in ihrem Unterricht besuchen und ihre Beobachtungen konstruktiv kommunizieren, auch mit dem Gesamtziel, die schulische Feedbackkultur zu stärken und weiterzuentwickeln.

In der schriftlichen Abiturprüfung 2013 war die Einführung neuer Prüfungsformate in den modernen Fremdsprachen, die sogenannte Kommunikationsprüfung, geplant. Der vorgesehene Zeitpunkt der Einführung wurde, insbesondere angesichts der Sondersituation Abitur 2012 an den allgemein bildenden Gymnasien von 2013 auf 2014 verschoben. Nach wie vor sieht das Kultusministerium in den neuen Prüfungsformaten der modernen Fremdsprachen eine zukunftsweisende und konsequente Umsetzung der kommunikativen Gesamtorientierung des Bildungsplans in die Prüfungskultur des Abiturs.

Die Termine für die mündlichen Abiturprüfungen 2012 stehen inzwischen fest, sie finden vom 12. bis 15. Juni 2012 statt.

Die Vergleichsarbeiten, die der Überprüfung der Bildungsstandards für Klasse 6 und 8 dienen sollen und unbenotet bleiben, werden an folgenden Terminen geschrieben:

Dienstag, 27. September 2011:
Vergleichsarbeiten Deutsch Klasse 7 und 9

Donnerstag, 29. September 2011:
Vergleichsarbeiten Englisch Klasse 9

Mittwoch, 5. Oktober 2011:
Vergleichsarbeiten Mathematik Klasse 7 und 9

Das Ministerium erläutert die Vergleichsarbeiten wie folgt:
Die Vergleichsarbeiten helfen zu überprüfen, inwieweit es den Schulen gelungen ist, die Erwartungen der baden-württembergischen Bildungsstandards zu erreichen und dienen damit der empirisch gesicherten, zielgerichteten und systematischen Qualitätsentwicklung. Die Arbeiten liefern landesweite Vergleichswerte für die Selbstevaluation der Schulen. [...] Die Vergleichsarbeiten vermitteln den Lehrkräften, den Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern in bestimmten Fächern objektive Informationen über den individuellen Lernstand im Hinblick auf ausgewählte Schwerpunktbereiche des Bildungsstandards. Die Informationen zu den Lernvoraussetzungen der Klasse und einzelner Schülerinnen und Schüler, die zu Beginn eines neuen Bildungsabschnittes festgestellt werden, können bei der gezielten Planung des weiteren Unterrichts helfen.
Weitere Informationen zu den Vergleichsarbeiten finden Sie unter: www.schule-bw.de/entwicklung/dva/vadva/

Die geplanten Vergleichsarbeiten in der Jahrgangsstufe 1 zu den Bildungsstandards 10 in Deutsch, Mathematik, Biologie, Chemie und Physik entfallen nach Entscheidung des Ministeriums, können fakultativ nach Entscheidung des einzelnen Lehrers geschrieben werden, bleiben aber ohne Benotung. Der verpflichtende Einsatz der Vergleichsarbeiten zum Bildungsstandard 10 wurde aufgehoben, insbesondere um die Gymnasien finanziell und organisatorisch zu entlasten.

Der Kollegenausflug ist für Donnerstag, den 13. Oktober 2011 geplant, an diesem Tag endet der Unterricht um 11 Uhr.

Die ersten Klassenpflegschaftsabende in diesem Schuljahr finden in Absprache mit der Elternbeiratsvorsitzenden Frau Krämer am Montag, dem 17.Oktober und Dienstag, dem 18.Oktober 2011 statt. Den jeweiligen Tag und den Beginn legen die Elternvertreter des letzten Schuljahres in Abstimmung mit den Klassenlehrern fest. Sie verschicken über die Schule auch die Einladungen. Für die Klassen 5 wird diese Aufgabe von den Klassenlehrern übernommen. Ich bitte deshalb alle Elternvertreter mit den Klassenlehrern Kontakt aufzunehmen.

Alle Eltern sind zu den Elternabenden und darüber hinaus zum Gespräch und Gedankenaustausch herzlich eingeladen.

Auf einen weiteren Termin möchte ich jetzt schon hinweisen, am Samstag, dem 12. November 2011 lädt das Justinus-Kerner-Gymnasium zum Schulball "Style" ein.

Die voraussichtlichen Termine für das neue Schuljahr stehen auf der schuleigenen Homepage zu Ihrer Information. Sie enthält den ständig aktualisierten Terminkalender, aber auch Hinweise auf Veranstaltungen, Angebote oder Berichte.

Auf der Schulhomepage finden Sie in unter anderem auch das Gesamtkonzept der Berufs- und Studienberatung, die am JKG Weinsberg von Klasse 5 bis Jgst.1 mit unterschiedlichen Maßnahmen und Unterrichtsinhalten durchgeführt wird. Neben bekannten Veranstaltungen wie BOGY-Praktikum und Studientag weist Herr OStR Becher besonders auf ein neu eingerichtetes Internetforum hin.

FORUM ZUKUNFT ist eine Plattform, die über aktuelle Termine und Entwicklungen im Bereich der Berufs- und Studienberatung Auskunft gibt und gleichzeitig ein Forum darstellt für den Gedankenaustausch zwischen jetzigen und ehemaligen Schülern sowie Ihnen, den Eltern, die ihre wertvollen Erfahrungen in Studium und Beruf weitergeben können.

Jeder Schüler, der neu in unser Gymnasium eintritt, und seine Eltern erhalten eine vom Kultusministerium vorgeschriebene Belehrung zum Infektionsschutzgesetz in Form eines Merkblattes, in dem sie über ihre Pflichten belehrt werden. Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass bei ansteckenden Krankheiten Ihr Kind nicht in die Schule gehen darf und dass die Schule unverzüglich benachrichtigt werden muss, damit zusammen mit dem Gesundheitsamt alle notwendigen Maßnahmen ergriffen werden können, um der Weiterverbreitung der Infektionskrankheit vorzubeugen. Aber auch bei nicht ansteckenden Krankheiten wie zum Beispiel Diabetes o.ä. bitte ich Sie, die Schule zu informieren, damit Lehrerinnen und Lehrer in einem auftretenden Notfall informiert sind und angemessen reagieren können.

Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern ein gutes Schuljahr mit vielen neuen Erfahrungen und guten Fortschritten. Ihnen, sehr geehrte Eltern, und uns wünsche ich eine gute Zusammenarbeit und fruchtbare Begegnungen.

Ich grüße Sie, auch im Namen aller Kolleginnen und Kollegen

gez. H.-J.Maciejewski, OStD
Schulleiter

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