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Neue Wege im Bereich der Verkehrssicherheit am JKG:
Schulwegbegleiter in Bus und Bahn


Am Montag, dem 15. September 2008 war es soweit. Endlich konnten 24 Schulwegbegleiterinnen und -begleiter des JKG ihren Dienst beginnen. Denn an diesem Tag wurden sie offiziell in ihr Amt eingesetzt. All diejenigen waren gekommen, die dieses Projekt angestoßen, unterstützt, durchgeführt und umgesetzt haben.
So erhielten die Schülerinnen und Schüler ihre Ausbildungszertifikate von Herrn Polizeidirektor Eisele, Herrn Bürgermeister Thoma, Herrn Natterer (Bundespolizei) und Schulleiter Herrn Maciejewski überreicht. Außerdem erhielten sie ihre "Dienstausweise" und ihre "Uniform" (weiße Armbinde), um gleich danach ihren ehrenamtlichen Dienst anzutreten.

Die Schulgemeinschaft erhofft sich, dass ihre Schulwegbegleiter für mehr Sicherheit sorgen können, Streit zwischen Mitschülern schlichten, sich um Rangeleien beim Ein- und Ausstieg kümmern; kurz überall dort ein Auge auf ihre Mitschülerinnen und Mitschüler haben, wo keine Aufsicht seitens der Lehrer und Fahrer gegeben ist. Außerdem sind Schüler oft eher bereit, auf Ermahnungen Gleichaltriger zu reagieren als auf die der Erwachsenen.
Denn insbesondere seit dem Start der Stadtbahn hat sich der Schulweg vieler Schüler zwar verkürzt, ist aber keineswegs sicherer geworden.

Entstanden ist dieses Projekt durch die Initiative von Frau Pfeiffer, Verkehrsbeauftragte des JKG, und Herrn Wohlbach (Verkehrsprävention HN). Es bezieht sich auf die Kampagne Schüler-Fair-Kehr des Kultusministeriums und der Polizei Baden-Württemberg.
Grundgedanke dieses Projektes ist, dass Schülerinnen und Schüler Zivilcourage entwickeln und Verantwortung für sich und andere übernehmen. Durch diese Aufgabe erwerben sie sich ein hohes Maß an sozialer Kompetenz und das eigene Selbstbewusstsein wird gestärkt. Die Schule leistet damit auch einen wesentlichen und lebensnahen Beitrag zur ganzheitlichen Bildung, weit über alle Fachkompetenzen hinaus.

In 24 Unterrichtseinheiten wurden die Schulwegbegleiter auf ihre Aufgaben vorbereitet. Einen sehr großen und wichtigen Teil der Ausbildung nahm das Thema gewaltfreie Konfliktlösung und eigenes selbstsicheres Auftreten ein. Dazu wurden externe Deeskalationstrainer engagiert, die von der Bürgerstiftung der Stadt finanziert wurden. Herzlichen Dank dafür.

Die umfangreiche Ausbildung ist abgeschlossen und geht mit unseren Schülerinnen und Schülern in den Praxistest. Wir gratulieren und bedanken uns bei allen Schulwegbegleiterinnen und -begleitern für ihr Engagement. Wir wünschen ihnen viel Erfolg bei ihrer wichtigen Aufgabe.
(K.P.)

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