Täglich treffen sich im Bildungszentrum Weinsberg an die 2000 Menschen. Konflikte können vermieden werden, wenn wir alle bereit sind, Rücksicht aufeinander zu nehmen. Dazu hilft die Hausordnung, in der die wichtigsten Regeln für ein freundliches Miteinander zusammengefasst sind.
I. Beginn und Ende des Unterrichts
Das Schulhaus wird um 7.30 Uhr bzw. 13.50 Uhr geöffnet. Der Vormittagsunterricht beginnt um 7.50 Uhr und endet um 12.50 Uhr. Der Nachmittagsunterricht beginnt um 14.00 Uhr und endet um 17.15 Uhr. Es empfiehlt sich, einige Minuten vor Unterrichtsbeginn einzutreffen, damit der Schultag ohne Hast beginnen kann.
II. Rücksichtnahme in allen Dingen
Die Stadt Weinsberg ist der "Schulträger", d.h. sie sorgt mit den Geldern der Steuerzahler für Einrichtung und Pflege der Schule, damit alle Mitglieder der Schulgemeinschaft optimale Arbeitsbedingungen haben. Viele Klassen gestalten ihre Klassenzimmer nach eigenen Ideen oder zeigen ihre Projektergebnisse in Ausstellungen im Schulhaus. Gelegentlich geht trotz schonenden Umgangs mit der Einrichtung auch einmal etwas kaputt. Wenn uns ein solches Missgeschick passiert, stehen wir dazu und melden den Schaden beim Klassenlehrer, beim Hausmeister oder auf dem Sekretariat. Für uns als verantwortungsbewusste Menschen soll gelten: Wer etwas beschädigt hat, ist dafür verantwortlich und muss für die Behebung des Schadens Sorge tragen.
Ein sauberes Schulgelände trägt dazu bei, dass sich alle wohl fühlen. Wir alle helfen mit, Papier und Abfall entsprechend zu entsorgen, und sorgen dafür, dass die Klassenzimmer sauber bleiben, dass beispielsweise keine Vesper- und Getränkespuren auf Tischen und Böden zu sehen sind oder keine Kaugummis unter Tischen und Stühlen kleben.
Zur gegenseitigen Rücksichtnahme gehört, dass während der Unterrichtszeit jeder unnötige Lärm vermieden wird, weil er die Konzentration und Aufnahmefähigkeit der anderen stört, besonders dann, wenn diese gerade eine Klassenarbeit schreiben.
Dazu gehört z.B., dass wir bei Fremdbetreuung durch einen anderen Lehrer dessen Anweisungen folgen und die gestellten Aufgaben auch dann ruhig und vollständig erledigen, wenn dieser wegen einer Doppelbetreuung nicht permanent anwesend sein kann.
Damit die zwischenmenschliche Kommunikation gut funktioniert, benutzen wir im Schulhaus auch keine MP3-Player oder ähnliche Unterhaltungsmedien und lassen unsere Handys ausgeschaltet.
III. Sicherheit
Alle Schülerinnen und Schüler sollen sich sicher im Schulhaus bewegen können. Jede Verletzungsgefahr muss vermieden werden, alle nehmen Rücksicht aufeinander.
Deshalb:
- setzen wir uns nur auf dafür vorgesehene Sitzmöbel (dazu gehören Fensterbretter und Treppengeländer nicht!),
- veranstalten wir keine Rutschpartien auf den Treppengeländern und steigen nicht durch die Fenster,
- gehen wir auf einen der Schulhöfe, wenn wir rennen, toben oder spielen wollen,
- geben wir besonders Acht, wenn Geräte transportiert werden,
- verzichten wir auf Schneeballschlachten.
Trotzdem müssen wir nicht auf Bewegungsspiele verzichten:
- Außerhalb der Unterrichtszeiten dürfen wir im oberen Pausenhof Süd, auf dem Spielfeld des oberen Pausenhofs West und auf dem mittleren Pausenhof Ost sowie bei gutem Wetter auf der Wiese oberhalb der Weibertreuhalle Ball spielen.
Aus Sicherheitsgründen dürfen allerdings auf den Pausenhöfen hierfür nur Softbälle verwendet werden.
- In der Unterstufe können wir uns gegen Vorlage des Schülerausweises im Vorraum des Untergeschosses geeignete Pausengeräte ausleihen und auf dem Pausenhof vor dem Untergeschoss benutzen.
Wenn wir mit Fahrrad, Motorrad oder Auto kommen, stellen wir unser Fahrzeug auf den dafür vorgesehenen Plätzen ab. Das Schulgelände ist Fußgängerzone, in der nicht gefahren werden darf, weil das die Sicherheit der Fußgänger gefährdet. Deshalb schieben wir gegebenenfalls unser Fahrrad auf dem Schulgelände und tragen fahrbare Untersätze wie Skooter oder Kickboards (zusammengeklappt) unter dem Arm. Sind solche Geräte aufgeklappt, verursachen sie leicht blaue Flecken an den Schienbeinen der Mitschüler oder werden zu Stolperfallen. Wir haben deshalb Verständnis dafür, dass Skooter und Kickboards, die sich nicht zusammenklappen lassen, nicht mitgebracht werden dürfen.
Wir haben auch Verständnis dafür, dass Schülerinnen und Schüler Fachräume nur in Anwesenheit einer Lehrkraft betreten dürfen, da sich hier zum Teil teure und empfindliche Geräte sowie gefährliche Substanzen befinden.
Selbstverständlich trinken wir Schülerinnen und Schüler auf dem Schulgelände weder Alkohol noch rauchen wir.
IV. Anwesenheit auf dem Schulgelände / Aufenthaltsräume
Schülerinnen und Schüler, die 18 Jahre oder älter sind, dürfen grundsätzlich das Schulgelände verlassen.
Schülerinnen und Schüler unter 18 Jahren verbringen ihre Unterrichtszeit einschließlich der Pausen zwischen den Unterrichtsstunden auf dem Schulgelände. In der Mittagspause dürfen sie das Schulgelände verlassen.
Schülerinnen und Schüler ab Klasse 10 dürfen dies zusätzlich in den Hohlstunden.
Alle Schülerinnen und Schülern können sich in der großen Pause auf den Schulhöfen und, ab 9.35 Uhr, auf den Fluren des Schulhauses aufhalten. Für die Mittagspause stehen Aufenthaltsräume, Arbeitsräume und die Pausenhöfe zur Verfügung.
V. In den Pausen
Zu Beginn der Großen Pause begeben wir Schülerinnen und Schüler uns in einen der Pausenhöfe. Die zuletzt unterrichtende Lehrkraft schließt den Unterrichtsraum ab. Die Eingänge müssen aus Sicherheitsgründen während der großen Pause frei bleiben. Wir vermeiden Drängeleien am Eingang, besonders am Ende der Pause. Erst nach dem Vorläuten um 9.35 Uhr ist das Schulhaus wieder für alle offen und wir begeben uns zu unserem Unterrichtsraum.
Die Lehrer brauchen die Pause in der Regel, um wichtige organisatorische Angelegenheiten zu erledigen. Wir haben deshalb Verständnis dafür, dass auch erst jetzt und nur in unaufschiebbaren Einzelfällen Gelegenheit besteht, einzelne Lehrkräfte vor dem Lehrerzimmer aufzusuchen oder wichtige Unterlagen abzugeben.
Verhaltenshinweise der Lehrer aller Schularten, der Hausmeister und der bei der Aufsicht mitwirkenden Schülerinnen und Schüler müssen beachtet werden. Wir weisen auch unsere Mitschüler darauf hin, wenn sie sich nicht richtig verhalten. Wenn sich jeder verantwortlich fühlt und alle zusammenwirken, wird ein harmonisches Schulklima gepflegt werden können, in dem sich alle wohl fühlen.
VI. Mensa
In der Mensa essen täglich sehr viele Schülerinnen und Schüler. Für einen reibungslosen Ablauf ist es wichtig, dass sich all diejenigen, die die Mensa nutzen, regelmäßig über die Mensaordnung informieren und deren Vorgaben einhalten.